A-Skitourenwochenende Ruchstock – Brisen 10./11. 03. 2012
Eine recht grosse Gruppe von zehn motivierten Leuten traf sich am Samstag wie abgemacht bei der Talstation der Niederrickenbach – Bahn im „Nidwaldnerischen“. Ganz in der Nähe stiegen wir in den Zug bis Wolfenschiessen und dort weiter ins Postauto mit einem mürrischen Chauffeur, der uns aber trotzdem bis nach Fell / Oberrickenbach führte. Mit der Gondelbahn, in zwei bis drei Anläufen, bis alle oben waren, kamen wir auf der Bannalp an. Das Wetter wollte uns gefallen, es war ein herrlicher und klarer Tag. Somit waren wir auch nicht die Einzigen, die mit Skis und Fellen unterwegs waren…..
Nach einem recht langen, aber schönen Aufstieg verbrachten wir bei windstillen, warmen Temperaturen eine gemütliche Gipfelrast. Die Aussicht war grandios, es gäbe noch so viele schöne Berge, die sich still und für viele von uns unbekannt erheben!
Wow, was war das für eine Abfahrt… durchwegs von 3000 M.ü.M. bis runter auf 1000 Meter nur Pulver und zwar Pulver von der feinsten Sorte…. Endstation Pulver –Weiterfahrt mit der Gondel nach Gitschenen, diesmal im Urnerland.
Ursula vom Berggasthaus Gitschenen begrüsste uns sehr freundlich und wie die „Hühner auf dem Stängeli“ genossen wir alle noch etwas zum Trinken an der warmen Sonne auf dem Balkon und studierten die wilde, urchige und schöne Gegend.
Nach einem sehr feinen 4-Gang Menü und angeregten Diskussionen verbrachten wir eine angenehme Nacht. Nur für die Grössten und Schwersten unter uns, waren die Betten nicht ganz optimal…
Am nächsten Morgen gings zu humaner Zeit los und wir marschierten spurgetreu durch schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Wir waren immer in zwei Gruppen unterwegs, die Frauen waren wie immer in der Minderzahl, wir waren nur gerade zu zweit und es stellte sich heraus, dass wir robust seien, sonst würden wir nicht mit so viel Männern unterwegs sein…. Was aber durchaus auch seine guten Seiten hat… Diesmal „Huhn im Korb anstatt Hahn im Korb“!
Kurz vor dem Brisen verliess uns die Sonne, aber dies war nicht weiter schlimm… Wir waren jedenfalls vor der grossen Meute Leute, die plötzlich von allen Seiten erschienen, auf dem Gipfel.
Nachdem Aschi schon eine Superspur gelegt hatte, fand er jetzt auch noch das perfekte Couloir / Hang zum Runterfahren und der Pulverschnee schien nie mehr enden zu wollen….
Zum Abschluss gings noch Kamikaze ähnlich durch den Wald runter und bis zum Bier, Café oder was auch immer mussten wir noch zu Fuss ca. eine Viertelstunde ohne Schnee Richtung Kloster Niederrickenbach gehen.
Wieder im „Nidwaldnerischen“ stiegen wir in die Seilbahn und liessen uns zu den Autos runtergondeln.
Martin W. war heute sehr spurgetreu, Ruedi K. versuchte sich kurz mit modernen Skiern und zerschliss seine Stöcke genau zur richtigen Zeit, Hanspeter H. fand sich kopfüber zwischen Bäumen hängend wieder, Bruno W. zieht von Tour zu Tour die eleganteren Schwünge, Vreni vermisste andere Frauen aus unserem Club , Andreas K. war unser Paparazzi und spendierte einen Schnaps zu seinem 50. Geburi, Hanspeter G. war im Klee ab so viel schönem Schnee, Christa erwischte jeden unsichtbaren Stein, Fritz H. machte als Aeltester uns „Jungen“ noch was vor, was Kondition anbelangt und Aschi danke ich im Namen aller Beteiligten für die superschöne und mit viel Liebe zur Sache geführte Tour!
Christa Johner -> Fotos
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