Fabe-Skitour von Sonntag, 19. 02. 2012
Rellerli-Planihubel-Bire-Wannehörnli
„Anstatt Saukälte und Sonnenschein, milde Temperaturen und
Schneeflocken“
Wegen eisigen Temperaturen (Gsteig bis -30Grad!) beschlossen wir die
geplante Fabe-Tour um zwei Wochen zu verschieben. Glücklicherweise
passte das neue Datum sowohl Felix und Noemi wie auch Dora, Benz und
Sebastian, nur Götti Röbi musste verzichten.
Knapp unter Null Grad, verhangen und mit einzelnen Schneeflocken
präsentierte sich das Wetter als wir unsere Tour an der Talstation der
Rellerli-Gondelbahn in Schönried begannen. Zu diesem Zeitpunkt hatten
wir noch Hoffnung auf baldige Aufhellungen. Aber schon für die erste
Abfahrt zum Hugelilift rentierte das Aufsetzen der Skibrille. Es folgte eine
kurze Abfahrt und ein ebensolcher Aufstieg mit geschulterten Skis auf den
Planihubel.
So, nun kamen wir in „wildes“ Gebiet ohne Lifte und Pisten. Die ersten
hörbaren Wummgeräusche machten klar, dass „erhebliche Lawinengefahr“
herrschte. Immer zu zweit kurvten wir nun den ersten Tiefschneehang
runter, traversierten noch ein paar Hundert Meter, bevor wir unterhalb der
Schneithütte die Felle montierten.
Unterdessen fielen die Schneeflocken immer dichter und wir waren froh,
um die Mittagszeit bei der Bire-Hütte ein „hilbes“ Plätzchen zu finden.
Nach der Stärkung erwartete uns die Schlüsselstelle am Birehubel, eine
steile Flanke. Dank Abständen passierten wir diese Stelle ohne Probleme
und bald hatten wir unser Hauptziel, das Wannehörnli, vor den Augen.
Auf dem Gipfel verzichteten wir auf eine lange Pause, entfernten die Felle,
gratulierten uns gegenseitig und nahmen die Abfahrt unter die Skis. Die
hatte es gehörig in sich. Meistens mussten wir mit einem mehr oder
weniger dicken Deckel kämpfen und obschon wir uns tapfer schlugen,
ging es nicht ganz ohne Badewannen. Die Spur unten im Simnegraben
führte uns zurück auf die Pisten des Rellerlis und nach Schönried.
Dank an alle! (Noemi, Felix, Sebastian, Dora, Benz, Klemens, Meret,
Role, Annemarie) -> Fotos
|