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2014: Fotos + BerichteArchiv 2011:22. Jan 11: JO,
Skitour Gurbsgrat
23. Jan 11: A,
Skitour Ammertenspitz
06. Feb 11: A, Skitour
Hockenhorn-Gitzifurggu
08. Jan 11: G,
Lawinenkurs Rossberg
29. Jan 11: G,
Skitour Schnierenhireli
13. Feb 11: FaBe,
Skitour Tossestand
19. Feb 11: A,
Skitour Ladholzhore
12. März 11: G,
Skitour Fromattgrat
23.-26. März 11: G,
Skitourentage Lämmeren
01. Mai 11: SAC,
Frühlingswanderung
05.-08. Mai 11: A,
Tourentage Zermatt-Zinal
21. Mai 11: SAC,
Biketour
29. Mai 11: G,
Bergwanderung Kiental
29. Mai 11: A,
Frauenklettern Bufaal
04. Juni 11: G,
Bergwanderung Wandfluh
14. Juni 11: G,
Bergwand. Rosenlaui
02.-03. Juli 11: FaBe,
Bergwanderungen Moiry
02. Juli 11: A,
Klettern Pfriendler
02. Juli 11: G,
Bergwanderung Iffighorn
16. Juli 11: A, Klettern
Engstlenalp, Gental
10.-14. Juli 11: G,
Tourenwoche 4 Pässe
12.-14. August 11:
FaBe, Klettern Wildorn
13.-14. August 11,
A, Hocht. Mittellegigrat
03.-04. Sept. 11:
A, Klettern Grimsel
09.-15. Juli 11
Kibe und JO Lager
10. Sept 11: JO
Klettern Gastlosen
24. Sept 11: SAC
Biketour II
10. Sept. 11: G,
Bergwanderung Sulegg
13. Sept. 11, Senioren,
Niesengipfel-Frutigen
08. Nov. 11: Senioren,
Cholerenschlucht
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Mittellegigrat 13.-14. 8.2011

Früh am Morgen starteten Egli Aschi, Wüthrich Tobias, Ephraim Rindlisbacher, Martin Wegmüller, Ruedi Neuenschwander und ich Richtung Grindelwald. Mit dem ersten Zug fuhren wir bis zur Station Eismeer um dort der Menschenmenge im Stollenloch zu entfliehen. Auf der Südseite schien schon lange die Sonne und um neun Uhr war es dort bereits sehr warm. Nach einer kurzen Gletscherquerung gelangten wir schon zur ersten Kletterstelle. Nach zwei Seillängen erreichten wir ein Felsband, welches fast bis zur Mittellegihütte reichte. Wir waren um elf Uhr die ersten Gäste und wurden von Corinne freundlich empfangen. Nach einer Stärkung wanderten und kletterten wir auf dem Grat Richtung Osten um zu sehen wie der Weg von der Ostegghütte her aussieht. Als wir über einen Aufschwung abseilen mussten und sahen, dass noch ein zwei solche folgen würden, entschlossen wir uns zur Umkehr und verbrachten einen ruhigen Nachmittag in der sehr gemütlichen Hütte mit grandiosem Tiefblick. Nach einem nahrhaften Z’ Nacht und einer Konsultation des Wetterberichtes der gar nicht so schlecht war legten wir uns schlafen.

Tagwache war um 04:15 Uhr und um fünf Uhr ging es los. Schon nach fünf Minuten kamen wir zur ersten Kletterstelle wo es schon einen kleinen Stau gab.
Wir waren 14 Personen in der Hütte. Wie sieht es wohl aus wenn die Hütte mit 36 Personen voll besetzt ist. Also warteten wir ein par Minuten und dann konnten auch wir den Grat in Angriff nehmen. Es folgten schöne Kletterstellen in trockenem Fels mit tollem Tiefblick entweder nach rechts ins Grüne oder nach links ins Weisse. Nach dem Sonnenaufgang erreichten wir die ersten Fixseile in der Form von dicken Tauen. Über diese geht es Steil nach oben. Für mich ist es Unvorstellbar dass dieser Grat  im Jahre 1885 das erste Mal im Abstieg gemacht wurde. Der Grat sieht von der Hütte her nicht so lang aus wie er dann tatsächlich ist. Bis wir den Firngrat erreichten verging doch recht viel Zeit aber ich konnte das ganze wirklich geniessen und auch die Temperatur war angenehm. Ausser für Ruedi der in einer Scharte am Schatten und zügigem Wind ausharren musste bis die letzten sprich ich an dieser Abseilstelle angelangt waren. Aber über die erwähnten Fixseile mit Aschi als Lokomotive erwärmte er sich anschliessend sehr rasch. Die letzten Meter über den Firngrat sind wirklich das Tüpfchen auf dieser Tour. Haarscharf auf der Nordseite des Grates gehend mit sehr viel Luft unter dem Hintern erreichten wir den Gipfel des Eigers. Das Wetter war noch immer gut aber es wehte jetzt doch ein zügiger Wind, der schon auf dem Grat mit Böen erhöhte Anforderungen an unser Gleichgewicht  stellte. Schnell noch ein Gipfelfoto gemacht von den externen zwei Begleiterinnen die den ganzen Tag innerhalb unserer Gruppe unterwegs waren. Anschliessend nahmen wir den Abstieg über die Westflanke in Angriff. Zuerst über Firnfelder und anschliessend den vorhandenen Eisenstangen bewegten wir uns im Durchschnittlich 45°C steilen Gelände nach unten. Etwa auf halber Höhe konnten wir die Steigeisen ablegen und es folgte noch ein langer Abstieg in sehr losem Gestein vorbei am Pilz in Richtung Eigergletscher. Unterwegs fing es noch an zu regnen, aber zum Glück blies der Wind die Wolken wieder auseinander so dass die feucht gewordenen Steine wieder abtrockneten. Der Weg ist vor allem in der unteren Hälfte nicht einfach zu finden aber natürlich mit Aschi als Führer kein Problem. Über ein letztes Schneefeld rutschend erreichten wir nach 10 Stunden die Station Eigergletscher wo wir nach 1650m Abstieg der mir doch stark in die Oberschenkel gefahren ist etwas kühles zu uns nahmen. Freundlicherweise wurde diese Runde von den zwei Frauen übernommen die uns oder wir sie begleitet haben.  
Herzlichen Dank an Aschi und Töbu für die Leitung dieser tollen Tour.
Hanspeter Gafner