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Vom Iffighorn zum Bettelberg
Sonntag. 02.07.2011

LK  1:25’000, Blatt 1266

Nachdem wir 9 Bergsüchtigen und der vierbeinige Timmi die unvermeidlichen Kurven des Simmentals hinter uns gebracht hatten, bestiegen wir um halb neun Uhr in der Lenk den ersten Postbus. Er führte uns von der Talstation der Betelberg-Bahn, am imposanten Iffigfall vorbei, auf die Iffigenalp und damit auf 1584 m.ü.M.
Walter führte uns vorerst parallel zum Iffigbach und anschliessend über die steile Südflanke des Hohbergs, über Pkt. 1936 zum Chesseli, das mitten in der Schutzzone Hohberg/Iffighorn liegt. Ueber ein längeres Wegstück erfreuten hier unzählige Exemplare der sonst so seltenen „Königin der Alpenblumen“ das Auge. Klar, dass wir mitten unter ihnen eine erste kurze Rast genossen.
Ueber steile, farbige Matten folgten wir dem rot/weiss markierten Pfad Richtung Iffighorn, das wir bereits um halb zwölf Uhr erreichten. Die windige, unter mächtigen Wolkengebilden eher kühle Witterung, lud nicht zum längeren Verweilen auf der Höhe von 2378 m ein. Bald strebten wir über den steilen Westgrat einem geschützteren Platz zu. Unser Vierbeiner war freudig erregt, als der Weg mitten durchs Hohheitsgebiet pfeifender Munggen führte.
Etwas oberhalb des Hängstesprungs konnten wir uns dann aber wieder unter strahlender Sonne ausgiebig verpflegen. Aufgewärmt und gesättigt gings, unter dem felsigen Ausläufer des Niesehore entlang, über den Tungelpass (2085 m), unvermittelt nach Norden. Recht bequem und ohne grosses auf und ab bewegten wir uns zum Stüblenipass auf 1992 m, um dann wieder aufwärts dem Stübleni entgegen zu steigen. Nach dem kurzen und doch schweisstreibenden Anstieg lagerten wir, zwecks Flüssigkeitsaufnahme - vielleicht etwas zu dominant - direkt an der Wegspur, was eine weibliche Wandergruppe zu einigen provokanten Bemerkungen hinriss.
Die letzte Etappe führte uns, am Leiterli vorbei, zum Betelberg und damit auf die Terrasse des gleichnamigen Berghotels auf 1943 m, das wir, nach fünfeinhalb Stunden reiner Marschzeit, gegen 16 Uhr erreichten. Die willkommenen Sonnestrahlen drangen aber nur sporadisch durch, sodass dem kühlen Bier noch ein wärmender Kaffee folgen musste.
Eine  Mehrheit war rasch dafür zu gewinnen, anstelle des Abstiegs nach der Lenk, für die Gondelbahn einen Obolus zu entrichten. Punkt 17 Uhr bestiegen wir dann am morgentlichen Ausgangspunkt unsere Fahrzeuge, mit der Gewissheit, dank Walter Kumli wieder eine rundum gelungene Tour erlebt zu haben. Die Teilnehmer Oskar Blaser, Sandra+Timmy Büeler, Edith+Ueli Gerber, Vreni Tanner, Karl Schweingruber und Peter Freiburghaus bedanken sich herzlich dafür.
Peter Freiburghaus