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Tourenwoche 4 Pässe
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A, Hochtour Mittellegigrat
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A, Klettern Grimsel
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10. Sept. 11: G,
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08. Nov. 11: Senioren,
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Tourenbericht Familienbergsteigen SAC Grosshöchstetten

Verlängertes Wander- und Kletterwochenende Wildhornhütte,
12.-14. August 2011


Eliane und Felix Arnold, Hanspeter Ledermann mit Kevin und Jonas, Melanie, Anja, Madlen und Bruno Studer, Klemens, Meret, Roland und Annemarie Baumgartner-Jegerlehner nahmen sich drei Tage Zeit zum Verweilen, Wandern, Klettern, Abseilen, Spielen und draussen in der Natur der Berge Sein.

Freitag: Wir reisen gemütlich per Zug in die Lenk, steigen dort auf den Bus um und lassen uns noch auf die Iffigenalp fahren. Nach einigen Schritten dem Bach entlang sind wir aus dem Rummel heraus und finden bald einen Platz, um uns vor dem steilen Aufstieg noch etwas zu stärken. Nach unzähligen Schritten und viel Schnaufen stehen wir plötzlich vor dem türkisblauen Wasser des Iffigsees. Da können wir nicht einfach weitergehen! Wir machen ausgiebig Pause, baden die Füsse, versuchen kleine Fischchen zu fangen und lassen Steine übers Wasser „schifferen“. Nach einer solchen Pause schaffen wir das letzte Wegstück zur Wildhornhütte problemlos.
Als die Hütte erkundet ist, montieren wir die Kletterausrüstung. Die erste Herausforderung, eine überhängende Abseilstelle gegenüber der Hütte, wartet auf uns. Eines ums andere seilt selbständig ab oder lässt sich abbremsen. Alle, ob mutiger oder weniger, dürfen sich am Anblick von vielen Büscheln mit Edelweiss freuen!

Samstag: Morgens werden wir bereits mit Sonnenschein durchs Hüttenfenster geweckt, ideales Wetter für den heutigen Klettertag. Unterhalb der Hütte finden wir beim Sandboden einen Klettergarten, der allen Wünschen gerecht wird. Hier klettern gross und klein im griffigen, rauen Kalk. Route um Route wird geklettert, bis die Fingerkuppen fast wund sind. Auch hier hört man immer wieder: „Da obe hetts de Eduwiss!“ Als alle genug gekraxelt haben ziehen wir Richtung Hütte, machen aber noch ausgiebig Halt, um im Wasser die stinkigen Füsse zu baden und die Bachlandschaft grosszügig umzubauen. Zurück bei der Hütte spielen die Kinder (die Mädchen wie vergiftet „Gemsch“) und die Erwachsenen geniessen ein paar ruhige Minuten auf der Terrasse.

Sonntag: Nochmals können wir mit Sonnenschein starten. Bald ziehen aber Wolken auf, als wir unterwegs zum Henstensprung und zum Tungelpass sind. Beim Blick zurück können wir fast nicht glauben, dass durch diese imposante Felswand ein bequemer Weg führt. In abwechsungsreichem Auf und Ab führt uns der Weg weiter durch Weiden, über grasige Grate, bei den Gryden vorbei bis aufs Leiterli. Gerade mit den ersten Regentropfen treffen wir bei der Bergstation der Betelbergbahnen ein. Nach einem Picknick im Trockenen lassen wir uns mit der Gondel hinunter in die Lenk fahren, wo alle die Heimreise antreten.